Am 5.11. gab es mal wieder schönes Flugwetter mit Sonnenschein und etwas Thermik. Mehr als 20 Gleitschirme, 1 Drachen und ein Segelflieger teilten sich das Aufwindband. Anfangs schien es dem Segelflieger noch Spaß zu machen um die Luftbojen herumzufliegen. Als es dann über dem Denkmal immer voller wurde musste er dann aber doch häufig dem gesamten Pulk ausweichen.
Die Aussicht des "Indian Summer" im Weserbergland war wieder wunderschön. Goldener November!
Am späten Nachmittag kam dann noch ein Team vom WDR vorbei und hat einen kurzen Beitrag für die WDR Lokalzeit gedreht.
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Hier ist sie nun, die neue Webseite des Delta Clubs.
Mit neuem Provider und neuem Content Management sind nun etwas modernere Funktionen gegeben und wir sind auf einem deutlich sichererem Stand, als zuvor. Ab sofort können berechtigte Mitglieder selbst Beiträge bzw. Artikel veröffentlichen, um die Seite etwas lebendiger (und hoffentlich auch ansprechender) zu gestalten. Es wurde ein neues Anmeldemodul eingesetzt, um die Anmeldungen für den Flugbetrieb ohne externe Server zu realisieren. Die Daten und Seiteninhalte wurden vollständig von der alten Webseite übernommen und müssen in den nächsten Tagen sicher noch etwas aktualisiert werden. Wer Unstimmigkeiten, überholte Regeln oder ähnliches entdeckt, meldet sich bitte bei Dete
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Obwohl noch recht früh im Jahr, konnten wir schon mehrere Tage richtig gut in der Thermik am Wiehengebirge fliegen. Bereits Ende Februar standen 30 Flüge an einem Tag im DHV-XC. Im März wurde die Suche nach Aufwinden gleich an mindestens 3 Tagen belohnt. Erste Strecken mit ca 30 km wurden per Gleitschirm erflogen. Die weniger Strecken-affinen Piloten flogen am Berg teils gute 3 Stunden auf und ab. Auch am Berg ging es allerdings schon über Bergkirchen hinaus bis zur Süd-Strecke der Schnathorster Mühlenflieger (und zurück).
Bis zu 2100m mit wunderschöner Aussicht und gefiederter Begleitung brachte bereits vielen ein großes Lächeln ins Gesicht. Auch unser Besuch aus der Schweiz war begeistert (Grüße an Ueli).
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Bernd Otterpohls Tipps für Streckenflüge am Wiehengebirge
Streckenflug nach Osten:
Streckenflug nach Westen:
Bernd Otterpohls Tipps für Streckenflüge am Wiehengebirge
Für einen Flug nach Westen im Hangaufwind gibt es verschiedene sinnvolle Wendepunkte:
Bergkirchen / Bergkirchener Kopf
Kriterien: keine Thermik erforderlich. Der Hang trägt so gut, dass man vom Startplatz aus schnell auf 200m Startüberhöhung kommt. Genauerer Test: am niedrigeren Hangstück zum Wilden Schmied hin kommt man von tiefer leicht wieder auf 100m Startüberhöhung. Das gilt bei einer Windrichtung genau auf den Hang oder deutlich westlicher, da der Kamm bei Bergkirchen etwas mehr nach Norden abknickt. Dann sollte ein Flug nach Bergkirchen ohne größeres Absaufrisiko gelingen. Kommt man sicher nach Bergkirchen, ist auch ein Sprung über den Einschnitt zum Bergkirchener Kopf möglich, der trägt ähnlich gut. Bei weiter östlichem Wind ist entsprechende Vorsicht geboten, besonders auf dem Weg zurück über das unlandbare breite Waldstück bei Dehme.
Lübbecke, Knickpunkt des Hangs nach Süden
Westlich des Bergkirchener Kopfs liegt der zweite Einschnitt, dann wird der Hang bei den Mühlenfliegern und den Modellfliegern deutlich niedriger. Hier braucht es etwas mehr Wind um am Hang oben zu bleiben und es fällt auf dem Rückweg schwer, genügend Höhe für die Querung zurück zu machen. Es schließt sich kurz ein schlecht landbarer und nicht besonders gut tragender Bereich an, bevor man den guten Hang bei Schnathorst erreicht. Daher wird eine gute Qualität des Hangwinds benötigt oder Thermik, um genügend Höhenvorrat am Bergkirchener Kopf zu sammeln. Sind diese kritischen Stellen überflogen, ist der Weg bis zum Knick im Berg bei Lübbecke einfach. Zurück nimmt man ab dem Sendemast alles mit, was Höhe bringt, die Schlüsselstelle ist der Sprung zurück zum Bergkirchener Kopf.
Oberbauernschaft / Kahle Warth
Bei Lübbecke ist der Hang etwa 8km lang nach Südosten ausgerichtet, zudem ist noch ein großer Einschnitt zu überwinden. Im Hangflug geht das nur an sehr labilen Tagen mit optimaler Windstärke mit einer Richtung, die in Bergkirchen schon kritisch östlich ist. Etwas zusätzliche Thermik ergibt sich an solchen Tagen von selbst.
Allgemein:
Grundsätzlich trägt das Gebirge bei labiler Luftschichtung erheblich besser, als bei stabil geschichteter Hochdruckluft. Die besten Flüge gelingen dann, wenn es gerade so nicht regnet. Die Landemöglichkeiten werden ab Bergkirchen deutlich besser. Die Einschnitte überfliegt man besser recht luvseitig, dort gibt es etwas Konvergenz statt Düsenwirkung direkt im Einschnitt. Wegen der oft etwas abschüssigen Landemöglichkeiten sollte ein Bremsschirm mitgeführt werden. Stärkere Thermik wirkt sich für diese Flüge nicht unbedingt positiv aus: zusammen mit dem stärkeren Wind wird es nah am Hang turbulent und wenn die Thermik gerade vorm Hang saugt, steht man schnell am Boden. Dann fliegt man die Route lieber bei schwächerem Wind ein Stockwerk höher, das Gebirge reiht die Aufwinde auf, was ein schnelleres Vorankommen ermöglicht. Westlich von Rödinhausen löst sich das Gebirge auf und der Untergrund wird thermisch sehr attraktiv.
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